20 Grad weniger – Vorteile in der gesamten Linie
Van Rijn Coating mit Sitz in Utrecht zeigt gemeinsam mit AD Chemicals, wie sich durch eine andere Vorbehandlungschemie der Energieverbrauch, Wasserverluste und der Wartungsaufwand innerhalb einer bestehenden Produktionslinie reduzieren lassen.
Eine nachhaltigere Oberflächenbehandlung erfordert nicht zwangsläufig eine komplett neue Anlage. Auch in bestehenden Linien lässt sich erhebliches Potenzial erschließen, wenn die eingesetzte Prozesschemie kritisch betrachtet wird.
Bei Moffel- en Spuitinrichting G. van Rijn B.V. führte dieser Ansatz zum Wechsel von der herkömmlichen Eisenphosphatierung zu einer phosphatfreien Vorbehandlung auf Basis von PreCoat CPF von AD Chemicals. Dadurch konnte die Badtemperatur von etwa 52 auf rund 32 °C gesenkt werden.
Diese Temperaturreduzierung um 20 Grad wirkt sich direkt auf Energieverbrauch, Verdunstung und Wartungsaufwand aus. Gleichzeitig musste die Vorbehandlung weiterhin den Anforderungen eines Lohnbeschichters gerecht werden, der täglich unterschiedlichste Produkte und Substrate verarbeitet.
20 Grad niedrigere Prozesstemperatur
Van Rijn Coating arbeitet mit einem Vorbehandlungsbad von rund 7 m³.
Im bisherigen Prozess wurde dieses Bad bei etwa 52 °C betrieben. Mit dem neuen Verfahren konnte die Betriebstemperatur auf rund 32 °C gesenkt werden.
Auf Basis eines von AD Chemicals entwickelten und mit Praxisdaten abgeglichenen Berechnungstools ergibt sich für dieses Bad eine berechnete Energieeinsparung von etwa 60 %.
Der größte Effekt entsteht dadurch, dass weniger Energie benötigt wird, um das Bad auf Betriebstemperatur zu bringen und diese Temperatur zu halten. Gleichzeitig werden Wärmeverluste und Verdunstung reduziert.
Gerade das macht dieses Praxisbeispiel interessant: Die Einsparungen werden innerhalb der bestehenden Produktionslinie erzielt, ohne dass eine vollständig neue Vorbehandlungsanlage erforderlich ist.






