Langlebigkeit gesichert |
artikel: Besser Lackieren

Trailerhersteller setzt auf niederländischen Lieferanten

Seit 1997 fertigt Schmitz-Cargobull in Gotha Trailer und produzierte im Geschäftsjahr 2023/2024 über 4.500 Fahrzeuge am Standort. Alle 30 Minuten geht dort ein neues Fahrzeug vom Band. Dank einer neuen Vorbehandlung ist der Korrosionsschutz der Trailer nun signifikant verbessert.

Schmitz-Cargobull setzt am Standort Gotha jetzt auf eine modifizierte Vorbehandlungstechnologie, um die Qualität und Langlebigkeit der anschließenden Beschichtung zu sichern. Die Einführung des Systems „MM31“ von AD Chemicals aus den Niederlanden erfolgte vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen und der Notwendigkeit, den Korrosionsschutz für Aluminium-Trailer und Sattelkipper zu optimieren. Durch das Verbot von Chrom (VI) traten Auffälligkeiten bei den Aluminiumuntergründen auf. Eine neue Lösung musste her. Lackiert wird in Gotha in zwei hochmodernen Lackierstraßen. Die Lackierung wird im Zwei-Schicht-System durchgeführt, wobei das Nass-in-Nass-Verfahren mit Epoxy-Grundierung und Decklack auf PUR-Basis zum Einsatz kommt. Die Trocknung erfolgt im Ofen bei einer Temperatur von 90°C. Die bisher eingesetzte Vorbehandlung umfasste eine Reinigung mit lösemittelhaltigen Produkten und eine Beschichtung mit umweltschädlichen Inhaltsstoffen. Somit ergab sich die Notwendigkeit, alternative Verfahren zu prüfen. Im Zuge der Umstellung wurde das Produkt von AD Chemicals in den Beschichtungsprozess integriert, das eine wasserbasierte Kombination aus Reinigung und Konversionsschichtbildung darstellt.

Trailer

Schmitz-Cargobull hat die Korrosionsprobleme mit der neuen Vorbehandlung in den Griff bekommen.
Foto: Schmitz Cargobull